Hugo

Mein Back-to-the-Roots Experiment

Seit Karfreitag experimentiere ich mit Hugo , einem statischen Website-Generator. Die Idee kam von Sven und da ich immer offen für Neues bin und mir mein alter Blog ohnehin nicht mehr so recht gefiel, war die Neugier schnell geweckt.

Es erinnert mich ein wenig an meine Anfangszeit als Blogger, als ich stundenlang mit WordPress und Tumblr gebastelt, im CSS herumgespielt und das Design optimiert habe. Lang ist’s her, aber das Gefühl ist wieder da.

Aller Anfang ist… fummelig

Eines vorab: Bei Hugo sollte man wissen, was man tut. Ich musste erst einmal lernen, dass alle Beiträge im Ordner /content/post/ landen und die Bilder nicht etwa in Unterordnern der Posts, sondern zentral unter static/images liegen sollten.

Bevor der erste Beitrag online gehen konnte, stand die große Suche nach dem passenden Theme an. In der engeren Auswahl waren:

Beautiful Hugo : Das Theme, das aktuell auf meinem Blog läuft.

Clean White : Damit hatte ich geliebäugelt, es aber wieder verworfen, da auf der Startseite keine Bilder angezeigt wurden.

FixIt: Mein eigentlicher Favorit, den ich bisher aber leider noch nicht zum Laufen bekommen habe. :(

Es war eine Menge „Fummelarbeit“, bis der Blog so aussah wie jetzt, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Man muss höllisch aufpassen – ein falsch gesetztes Leerzeichen kann schon dafür sorgen, dass nichts mehr geht. Da ich alles lokal auf meinem MacBook Air speichere, kann ich mir dank Hugo jede Änderung sofort in der Vorschau ansehen, bevor ich sie live schalte.

Umzug und Neuanfang

Klar war: Der Blog sollte unter einer neuen Domain laufen. Zum Testen habe ich zunächst eine Subdomain meines Podcasts genutzt. Meinen alten Blog hatte ich von Anfang an auf einer Subdomain, was mir mit der Zeit nicht mehr gefiel – deshalb fiel mir der Wechsel auf eine richtige Adresse leicht.

Einziger Wermutstropfen: Ich habe noch keinen Weg gefunden, die Abonnenten des alten Blogs automatisch auf den neuen Feed umzuleiten. Deshalb habe ich dort einen Abschiedsbeitrag mit Link hierher veröffentlicht. Damit es hier nicht so leer aussieht, sind auch schon einige Beiträge aus dem Archiv umgezogen.

Die Community hilft

Zu guter Letzt habe ich den Blog beim Uberblogr-Webring angemeldet. Kniffelig wurde es, als ich die Bitte bekam, bestimmte Links im Footer einzubauen. Ich habe es einfach nicht hinbekommen – selbst die KI war überfragt. Ein riesiges Dankeschön geht hier an @aufeinohr und , denen ich per Privatnachricht auf Mastodon Löcher in den Bauch gefragt habe, bis es endlich klappte!

Ich möchte euch auch deren Blogs die auch mit Hugo laufen ans Herz legen.
5bz.de
wssndrf.me.

Zusätzlich sorgt Mastofeed jetzt dafür, dass jeder neue Beitrag automatisch als Tröt auf Mastodon geteilt wird.

Mein Fazit: Datenbank vs. Handarbeit

Hand aufs Herz: Mit WordPress ist es einfacher und schneller, einen Beitrag zu schreiben. Man muss weniger auf Details achten, wenn man Links setzt oder Bilder einfügt; der Dateiname ist dort völlig egal.

Bei Hugo ist alles „pur“ – ohne Datenbank, ohne doppelten Boden. Aber man muss eben extrem präzise arbeiten, sonst schickt einen der kleinste Fehler auf eine stundenlange Suche. Trotzdem (oder gerade deshalb) hat es mir große Freude bereitet, wieder etwas Neues zu lernen.

Ich freue mich darauf, euch hier ab jetzt öfter zu unterhalten!

Kommentare gerne per E-Mail oder besuche mich auf Mastodon.

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